[Mittwoch, 10.15 Uhr] Bericht des NRW-Innenministeriums wird erwartet

Vier Tage nach der Katastrophe bei der Love Parade in Duisburg wird der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) über Ermittlungsdetails berichten. Die Pressekonferenz sollte um 15 Uhr in Düsseldorf beginnen.

Nach Angaben der “Süddeutschen Zeitung” weist die vorläufige Untersuchung des Ministeriums den Veranstaltern um Rainer Schaller große Verantwortung für das Unglück zu. Schaller ist Gründer und Geschäftsführer von Lopavent, die das Raver-Fest organisierte. Wie die “SZ” berichtet, soll sich Lopavent mehrfach über Bedenken der Behörden hinweggesetzt haben. Die Firma habe völlig falsch berechnet, wie sich die Besucherströme auf dem Gelände verteilen. (dpa)

[Dienstag, 20.45 Uhr] Oberbürgermeister will seine Unschuld beweisen

Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland denkt trotz des zunehmenden Drucks nach der Loveparade-Katastrophe nicht an Rücktritt. Wenn er für die Tragödie die Verantwortung übernähme, würde er für den Rest seines Lebens für 20 Tote verantwortlich gemacht, sagte er im Gespräch mit den Zeitungen der “WAZ”-Mediengruppe. Das wäre das quasi wie ein Eingeständnis, den Tod der 20 verursacht zu haben – aber “ich muss das durchhalten”. Er werde nachweisen, keine Fehler begangen zu haben.

Sauerland machte wie vor ihm Love-Parade-Veranstalter Lopavent ein Fehlverhalten der Polizei für die Katastrophe am Tunnel verantwortlich. Veranstalter Rainer Schaller hatte am Montag gesagt, die Katastrophe bei der könnte durch eine verhängnisvolle Anweisung der Polizei ausgelöst worden sein: “Die Einsatzleitung der Polizei hat die Anweisung gegeben, alle Schleusen vor dem westlichen Tunneleingang an der Düsseldorfer Straße zu öffnen.” Warum, wisse er nicht. Die Veranstalter hätten eigentlich 10 der 16 Schleusen geschlossen gehalten, weil eine Überfüllung drohte. Wegen der Polizeianweisung sei der Hauptstrom der Besucher dann unkontrolliert in den Tunnel gekommen.

[Dienstag, 19.45 Uhr] NRW-Innenminister: Zu wenige Ordner am Tunnel

Das nordrhein-westfälische Innenministerium wirft dem Veranstalter der Loveparade vor, weniger eigene Ordnungskräfte eingesetzt zu haben als angekündigt. Das berichtet die “Süddeutsche Zeitung” (Mittwochausgabe). Demnach hat Innenminister Ralf Jäger (SPD) dem Kabinett mitgeteilt, der Veranstalter habe in seinem Sicherheitskonzept 150 Ordner für den Bereich der Rampe und der Zugangstunnel versprochen. Tatsächlich seien dann aber offenbar deutlich weniger Ordner eingesetzt worden, sagte Jäger laut “SZ”. Außerdem habe der Veranstalter Vorschläge ignoriert, im Zugangsbereich eine Videoüberwachung zu installieren.

SPIEGEL ONLINE Ticker zur Duisburger Katastrophe

Wo bleibt endlich das Schuldeingeständnis und der kollektive Rücktritt der von Drogen und Unmoral verseuchten Raver-Gemeinde? 


Marketing in Politics

Typically, in political communications research, marketing is seen as a problem in politics. At best it is an understandable response to the social fragmentation of modernity and the increasing autonomy of the media (Swanson and Mancini,1996). At worst it has reduced political argument to the discourse of advertising (Jamieson, 1992), replacing substantive policy debate with …

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Here are the twenty activities a young employee of the British ministry of foreign affairs put together in his “ideal” version of an agenda for the pope’s visit. The ministry apologized and stated the guy were working on a different task now.

Well, he should be.This guy is good!