Grenze verteidigen ist schön, oder doch nicht so sehr?

als Intro: http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-europas-toedliche-grenzen-multimedia-reportage-a-989815.html

Alle, die die Berliner Mauer doof fanden [- fand die auch jemand gut?]:

wir sind hier gerade recht aktiv dabei die Welt zu teilen (in reich und warm, nicht mehr nur auf dem Konto oder Lohnstrefen, sondern mit Festungen…) – selbstverständlich unter Einsatz von Steuergeldern.

Alle, die sagen: mir doch egal, DIE sind halt arm, sollen bloß nicht hierhin kommen, sollten einmal versuchen, sich vorzustellen, wie die ganze Nummer von außen aussieht.

Die meisten, die sich hier in der sog. “Ersten Welt” haben selbst nicht sehr viel dafür getan, hier zu sein. Auch die Entwicklung unseres Reichtums ist global betrachtet wenn nicht fragwürdig, so zumindest zu hinterfragen. Auf die global-politischen Handlungen der letzten 200 Jahre muss man nicht unbedingt stolz sein.

Unser ziel sollte sein, vorhandenen Reichtum gleichmäßig an alle Menschen egal welcher Staatsangehörigkeit zu verteilen und nicht diesen für einen kleinen, einstelligen Anteil der Weltbevölkerung (300 Millionen / 7,4 Mrd. = 4 %) bis aufs Blut zu verteidigen.

Und PS:
Wie krank muss ist jemand, der auf den Namen Frontex in dem Zusammenhang kommt?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-europas-toedliche-grenzen-multimedia-reportage-a-989815.htm

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